Unterwegs in zwei Welten
Das verlängerte Maiwochenende haben wir für einen Kurztrip nach Prag genutzt. In den 90ern haben wir das so manches Mal gemacht, aber seit dem letzten Pragbesuch gab es eine 12 Jahre währende Pause.
So war es für mich spannend zu sehen, wie sich die Stadt seit dem verändert hat. Zumal ich sie jetzt sicher auch mit anderen Augen sehe … und mit meiner Tochter im Reisekader verbieten sich die allabendlichen und ausgiebigen Restauranttests. ;-)
Am Tag der Abreise habe ich noch eben einen Reiseführer in der heimatlichen Bibo besorgt. Aber noch nie gebraucht, denn im Appstore fand ich für den iPod einen Reiseführer für 2,40€… und dank OpenStreetMap, Wikipedia und Flickr ist der hoch aktuell, sehr informativ und immer zur Hand. Und natürlich gab es das dafür notwendige WLAN im Hotel gratis.
Prag war gut wieder zu erkennen, es ist immer wieder eine Zeitreise in die jüngere Vergangenheit, durch die verwickelten Straßen zu gehen, mit all den kleinen Lädchen, Kneipen und Souveniershops. Und der spröde Charme der Prager ist immer noch so eindrucksvoll wie damals, als ich nur Ostgeld in der Tasche hatte. Nur so verregnet wie heute war es noch nie.
Insgesamt macht die Reise Spaß und ich habe viel Neues entdeckt (z.B. den wunderschönen Petrinpark mit dem Aussichtsturm, http://www.petrinska-rozhledna.cz/ sowie die Inseln auf der Moldau, sind das Werder?). Und die Sprachbarriere durch mein nicht vorhandenes Tschechisch sties mir wieder mal unangenehm auf.
Nun ist Halbzeit, wir haben noch einen, hoffentlich regenfreien Tag vor uns. Sicher gehen wir nochmal in den Petrin-Park, Spielgeräte und Milchkaffee testen. Schön!
PS: Der Titel des Beitrags bezieht sich auf die analoge Planung meiner Reise, obwohl ich doch im Alltag so intensiv digital unterwegs bin. Schon komisch manchmal ;-)



