DrupalCon – der dritte Tag
Heute war nun der dritte und letzte Tag der diesjährigen Euro-DrupalCon. Es ging gleich am Morgen mit einer Session zum Thema "Create a mobile Version of your Website" los. Spannend, ich werde nochmal Hand anlegen müssen, um meine .mobi-Tests zu einem guten Ende zu bringen. Dann schob ich eine Lesepause ein, da in der Stunde vor der täglichen Keynote wie üblich nur die Hälfte der Sessionräume verfügbar war und gefühlte 800 Leute nach 300 Plätzen anstanden. Die Keynote "HTML5 for designers" von Jeremy Keith war wie erwartet sehr unterhaltsam und informativ (damit hat Jeremy m.E. den Keynote Award gewonnen ;). Das anschließende Mittagessen war wieder geschmacklos, wie erwartet.
Dann ab zum Aegir-Vortrag. Ergebnis: Aegir rockt! Mal sehen, ob ich für meine paar Websites den Aufwand wage, Aegir einzusetzen. Just because! Die letzte Session "Developing Apps for iPhone/iPad/Android using drupal as Base System" stand ganz oben auf meiner heutigen Agenda, ich kam aber zu spät, um überhaupt noch in die Nähe der Tür zu kommen. Ich habe mich dann in den Bof-Bereich begeben und mir die Gespräche zu "RDF in Drupal" angehört. Aber irgendwie war zu dem Zeitpunkt schon mein Akku alle, und der meines Notebooks auch.
So richtig erfrischend war dann noch mal die Abschuss-Keynote, bei der das dänische Orga-Team gefeiert wurde. Sie haben eine richtig gute Arbeit gemacht. Das verliert man leicht aus den Augen, wenn man nur an das mangelhafte Catering denkt. Aber DrupalCon ist ja viel mehr und ich fand sonst einfach fast nichts, was ich beklagen könnte (und sicher wäre, dass ich es besser hinbekäme).
Als die Closing Keynote vorüber war, stellet sich bei mir eine ganz schöne Leere ein, wenngleich ich ja morgen auch noch in Kopenhagen bin und mich beim Code/Docs Sprint einbringen will. Komisch. Die drei Tage gingen zu schnell rum, und gern wäre ich noch mal einen Abend mit anderen Drupalern um die Ecken gezogen. Wäre ich nur nicht so hundemüde gewesen.
DrupalCon - Gern wieder! Allerdings gefällt mir der Trend zur Business-Zentrierung (nicht zu verwechseln mit Professionalisierung) nicht so richtig. Das Chicago-Team hat sich dafür feiern lassen, dass sie ein Tagungshotel in Chicago für die DrupalCon gemietet haben (komplett!) und eine Übernachtung nur USD180 kostet. Dann noch Reisekosten und Tagungseintritt, da sind kleinere Drupal-Shops und Privatpersonen bald nicht mehr dabei. Entsprechend wohlwollend wurde ein Vorschlag, doch mal eine DrupalCon auf einem Zeltplatz auszurichten, also ein DrupalCamp im Wortsinn. Naje, erst mal freue ich mich jetzt auf die DrupalCamps, die in nächster Zeit in Deutschland stattfinden sollen. In Rostock zum Beispiel ;) Und in Hannover. Und in Berlin. Und in ...
Bis denne!



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