Bin im Kaufrausch: iWork

Veröffentlicht von am 13. Januar 2011 in Linux | Keine Kommentare

Als am 6. Januar im Mac App Store die iWork-Suite (also das Pendant von Apple zu MS Office) für knapp 50€ statt der bisherigen 80€ auftauchte, konnte ich mich nicht länger zurück halten und habe mir die drei Programme Pages, Numbers und Keynote geshoppt. Dienstlich bin ich zwar auf OpenOffice/LibreOffice festgelegt, aber privat war ich bereit für eine neue Herausforderung.

Ich habe mir gleich mal ein aktuelles OpenOffice-Tabellendokument genommen und über den Excel-Umweg nach Numbers konvertiert. Und kam in den nächsten 15 Minuten nicht aus dem Staunen raus. Es ist so Vieles so viel einfacher, dass mir meine ~19 Office (egal ob “MS” oder “Open”) mit den teils umständlichen Aktionen im Weg steht.
Ein Beispiel: Einfügen einer Zeile ober- oder unterhalb einfach mit “Alt-Pfeilhoch” bzw. “Alt-Pfeilrunter”. Verbindliches Festlegen von Zeilen- und Spaltenköpfen. Einfügen von oft benutzen Formeln per Drag’n Drop. Für Zellreferenzen werden statt der anonymen “A1″ die Spalten- bzw. Zeilenbeschriftungen (z.B. “Preis 1″) genommen. Das macht Spaß. Wer mehr dazu sehen will: Find out how: iWork ’09 kostenlos im iTunes Store

Fazit: Dass Microsoft es gern etwas komplizierter mag, weiß man spätestens, wenn man mal einen Drucker installieren wollte. Aber Open Office hat sich mit seiner Strategie, MS Office feature-complete nachzubauen, um die Chance gebracht, eine intuitiv zu bedienende Office Suite anzubieten. Die haben ich mir nun nachgekauft.

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