Was Exotisches im trüben Februar - ich teste Mandriva Linux

Das Einrichten der neuen Festplatte und meine Iritationen nach dem Kubuntu-Update auf Version 7.10 (Sync von KDE-PIM und Palm funktioniert nicht und zerschießt die Palm-Inhalte, Xorg 7.3 klappt nicht mit einem 1600×1200-TFT als sekundärem Monitor, KDE wird von Canonical m.E. eher zurückhaltend unterstützt, ...) habe ich genutzt, mal was Neues auszuprobieren. Einer der Alternativkandidaten war OpenSuSE, aber das habe ich grad dann noch mal abgebogen.

Nun suchte ich als KDE-Begeisterter eine native KDE-Dist und habe Mandriva gefunden. Dann schnell Mandriva Linux One 2008 gezogen und installiert. Ich bin begeistert!

Die Dist mach einen sehr guten und durchdachten Eindruck. Mandriva nutzt RPM als Paket-Manager, aber im Gegensatz zu CentOS und OpenSUSE eine ganz gute Unterstützung für die Paketverwaltung an der Kommandozeile. Auch die WLAN-Konfiguration funktionierte prompt (und kam ohne den IMHO recht fragilen Network Manager aus) und überhaupt: das ganze grafische Konfigurationsfrontend ist hilfreich und nicht "zweite Wahl". Das gefällt!

Nach einer Woche Arbeit mit Mandriva bin ich noch immer total begeistert (aber das passiert ja schnell mal ;-)) Kann sein, ich investiere 50€ und kaufe mir sogar noch das Mandriva Linux Powerpack.